Unser Leitbild

Ausgangs- und Mittelpunkt

Wir stellen in den Mittelpunkt unser Aufmerksamkeit, die uns anvertrauten Schülerinnen und Schüler in ihren Lern- und Entwicklungsprozessen so zu begleiten, herauszufordern und zu fördern, dass sie sich zu umfassend gebildeten, selbstständigen junge Erwachsenen entwickeln können. Wir tragen unseren Teil dazu bei, sie in die Lage zu versetzen Verantwortung zu übernehmen, eine selbstbewusste Ich-Identität zu entwickeln, handlungskompetent zu sein, mit kritischem Denken ausgestattet in die Zukunft ihres eigenen Lebens gehen zu können.

Fachliche Kompetenzen ausbilden – Lernprozesse gestalten

Naturwissenschaftlicher Schwerpunkt, Forschendes Lernen – NaWi im Kontext, Teilnahme an PiKo (Physik im Kontext) Lebenspraktische Nähe. Kooperation Physik und Biologie mit mehreren außerschulischen Partnern. Naturwissenschaftliches interdisziplinäres Seminar. Kompetenzen aus regelmäßigen Leistungskursen Physik, Chemie, Informatik, Mathematik.

Inhaltliche Schwerpunkte

In dieser selbstverständlichen Basis allen Tuns liegt unser fachlicher Schwerpunkt in den Naturwissenschaften. Erkennbar ist dies unter anderem in der von Schülern, Lehrern und Eltern breit diskutierten Spezialisierung für die Profiloberstufe, die fachliche und interdisziplinäre Akzente setzt: Die Profile sind Unterschiede bewegen (Physik, PGW, Philosophie, Informatik), Mensch, Gesundheit, Nachhaltigkeit (Biologie, Chemie, Geographie), Das Fremde und das Eigene (Spanisch, Geschichte, Kunst), Politik und Medien (PGW, Darst. Spiel, Religion/Philo). Das Lernen und Arbeiten mit dem Ziel Abitur bedeutet nicht vor allem das Lernen für den Abschluss, sondern für den Anschluss. Wissenschaftspropädeutisches Arbeiten, das Studierfähigkeit anzielt, sichert diese Anschlussfähigkeit. Dies Ziel ist eng verbunden mit dem Ziel, den weitgehenden Kompetenzerwerb unserer SchülerInnen bewusst, gezielt, absichtsvoll, methodisch variantenreich zu fördern. In diesem Sinn ist das Heilwig Gymnasium – neben und zusammen mit Eltern, nach Kindergarten und Grundschule, die zweite oder dritte entscheidende Station für jeden einzelnen Schüler, dessen Weg auch von lebenslangem Lernen begleitet sein wird.

Lern- und Arbeitsformen – Kompetenzerwerb in differenzierten Lernarrangements – vernetzte Lernstrukturen – Beispiele

Integriertes Methodenlernen, Handbuch zur Lernorientierung WEGE FINDEN. Selbstständige Lernbeobachtung. Kleine und große Kooperationsformen im Unterrichtsalltag. eva – eigenverantwortlich arbeiten. Konzept Methodenkompetenz für die Mittelstufe. Präsentationstraining, Lerncoaching Ausbildung für Schüler, Praxis von Schülern mit Schülern, Bläserklassenkonzept, Lernstrategien, Portfolio im Fremdsprachenunterricht, Lesekompetenzerwerb in Naturwissenschaften. Seminar.

Inhaltliche Schwerpunkte

Vielschichtige Möglichkeiten zum Kompetenzerwerb, deren breite Fächerung und Vernetzung ist unsere Stärke:

  • Selbst verantwortetes Lernen, also Förderung der Methodenkompetenz, der Eigenständigkeit, der Kritikfähigkeit
  • Kleine und große kooperative Lernformen, also Förderung der Problemlösungskompetenz und der Teamfähigkeit
  • individuelles Lernen, binnendifferenzierende Aufgabenstellungen, Drehtür, also Einzelförderung besonderer Begabungen, Förderung individueller Lernschwerpunkte
  • Forschendes Lernen, praktisches Arbeiten, also Förderung der Problemlösungskompetenzen
  • Lerncoaching von Schülern für Schüler, also Kompetenzerwerb, Förderung der Übernahme von Verantwortung und der Kooperationsfähigkeit
  • Fächerübergreifendes Lernen, also Förderung des vernetzten, interdisziplinären Denkens
  • kreatives Lernen, also Förderung der personalen Kompetenzen
  • soziales Lernen mit Musik, also Förderung der sozialen Kompetenzen, der musischen Fähigkeiten, des gemeinsamen Handelns
  • kritischer Umgang mit Medien, also Förderung der kritischen Medienkompetenz
  • Feed Back Kultur, also prozessorientiertes Lernen und Arbeiten
  • Inhalte präsentieren, also Erwerb spezifischer Methodenkompetenz

Individuelle Herausforderungen formulieren – individuelle Unterstützung und Lernförderung geben

Konzept individueller Begabtenförderung, z.B. „Drehtür“, Überspringen in Fächern, Binnendifferenzierung mit komplexen Aufgaben. TeilnehmerInnen an Junior-, Schülerakademie und Juniorstudium. SelbstGestellteAufgabe mit Mentoren. eva – eigenverantwortliches Arbeiten. Lerncoaching. Individualisierte musikalische Förderung im band project. Hoher Stellenwert von Einzelberatung. Entwicklungsschwerpunkt.

Inhaltliche Schwerpunkte

Der individuellen Förderung von SchülerInnen gilt im Alltag und gleichzeitig als Entwicklungsschwerpunkt unsere ganz besondere Aufmerksamkeit. Für einzelne Schüler je individuelle Tätigkeits- und Lernfelder in alltäglichem Unterricht zu definieren ist dabei ebenso elementar wie die individuelle Förderung besonders begabter Schüler. Wir unterstützen das je eigene Lernen und Arbeiten unserer SchülerInnen, verhelfen ihnen dazu individuelle Lernstrategien zu erlernen. Das bedeutet, dass wir die intensive Auseinandersetzung mit dem Lernstand einzelner Schüler, z.B. in Lernstandsgesprächen, nutzen. Es gibt eine sehr breite Teilnahme an Einzel-Wettbewerben. Auch die selbstverständliche Unterstützung weniger lernstarker SchülerInnen gehört in diesen Bereich.

Lern-, Lebens- und Berufs-Orientierung geben, Lernen für den Anschluss bewirken – Beispiele

Vielfältiger Orientierungs-Baukasten, z.B. Betriebspraktikum, ZOS – Kompetenz- und Zielprofile für jeden Schüler – Jg.10, Hospitationstage mit über 100 außerschulischen Partnern, Präsentationstraining, Schülersprechtag, SEGA mit Mentorenbegleitung, Seminar mit Schwerpunkt Kompetenzerwerb

Inhaltliche Schwerpunkte

Wir gestalten punktgenaue und immer wieder evaluierte Projekte und Aktionen zur individuellen Orientierung, Wir verstehen diese nicht beschränkt auf „Berufsorientierung“, sondern umfassender im Sinne der Orientierung auf die Anschluss- und Studierfähigkeit der SchülerInnen. So widmen wir uns der Lernorientierung im Hinblick auf Selbstverantwortetes und Selbstständiges Lernen und Arbeiten, der Ausbildungs- und Berufsorientierung, dem Erwerb von über Schule hinaus reichenden Methoden- und Orientierungskompetenzen.

Personale Kompetenzen entwickeln und unterstützen

Einzelgespräche und Beratung auf sehr vielen Ebenen – Klassenlehrer, Tutoren, Koordinatoren, Beratungslehrerin. Fokus im Unterricht in der Themenwahl und fächerübergreifenden Schwerpunkten. Beratung. Intensive Krisen- und Konfliktlösungsberatung und -tätigkeit.
Die Persönlichkeitsentwicklung unserer SchülerInnen zu stützen ist uns ein entscheidendes Anliegen. Die Ich-Stärke unserer SchülerInnen zu entwickeln und zu fördern ist jedem Lehrer Anliegen im Unterricht und über ihn hinaus. Wir beraten intensiv und ermöglichen Orientierung, setzen Regeln und setzen uns mit unseren SchülerInnen auseinander. Wertschätzung von Fähigkeiten und Persönlichkeit sind die Basis. In der Krisen-, und Konfliktbewältigung gehen wir jeweils konkret, direkt und aktiv an Problemfelder heran.

Soziale Kompetenzen entwickeln – Verantwortung in der Gemeinschaft und für die soziale Gemeinschaft herausfordern

Soziales Lernen als Unterricht Klasse 5 – schuleigenes Curriculum – Soziales Lernen mit Musik im Bläserklassenkonzept. Klassenratsstunden in jeder Klasse bis einschl. Klasse 10
Soziales Lernen beginnt mit einem schuleigenen Curriculum für Klasse 5 in einer dafür reservierten Stunde. Der Förderung von Klassen-, Gruppen-, Jahrgangsgemeinschaften widmen wir uns gezielt. Die aktive und offensive Krisen- und Konfliktbewältigung, das gemeinsame Handeln in der Schulgemeinschaft, die Toleranz im Zusammensein, nicht nur auf interkultureller Ebene sind Bestandteile. Gewaltfreiheit zu sichern gelingt uns, auch durch schnelle Reaktionen auf kurzen Wegen, wenn es Ausnahmen gibt. SchülerInnen in demokratisches Handeln einzuführen und es zu fördern ist uns ein wichtiges Anliegen. Reisen unterschiedlichen Charakters dienen unseren Zielen besonders – zum Finden von Klassenverbänden, nach England und Spanien zum Sprachenlernen, als Austausch mit Prag und Frankreich, als Arbeits- und Seminarreise, als Projektreise in der Oberstufe

Schulgemeinschaft im inneren und nach außen leben, kulturelle, musische Praxis. Die Schule im Außenkontakt

Kulturelle Aktivitäten. Etwa einhundertundzwanzig SchülerInnen musizieren im Band Project, Verein Lernen mit Musik. Bands, Chöre, Bläserklassen – Theater spielen, ins Theater gehen. Kulturfenster, Konzerte im Stadtteil. Außerschulische Kooperationspartner
Gemeinsames Handeln in der Schulgemeinschaft findet etwa am Runden Tisch statt – Schüler, Eltern, Lehrer gestalten hier gemeinsam. Toleranz in interkulturellem Zusammensein ist eine Selbstverständlichkeit. Die musikalische Praxis vieler SchülerInnen spielt im und v.a. auch außerhalb von Unterricht eine sehr zentrale Rolle. Konzerte im Stadtteil sind Beispiele für die Außenkontakte der Schule ebenso wie die außerschulischen fachspezifischen Kooperationen oder die Partnerschaften zur Berufsorientierung.

Pädagogik der dauerhaften, verlässlichen Zielsetzungen umsetzen

Umweltschule in Europa – Internationale Agenda 21 Schule
Gemeinsames Handeln für die Umwelt, die alltägliche schulische wie für die, in der alle Menschen leben, hat dem Heilwig Gymnasium den Titel „Umweltschule in Europa“ eingebracht. Das ist eine Verpflichtung und richtet den Blick auf zukünftige Projekte. Hier wird zudem der naturwissenschaftliche Schwerpunkt der Schule gestärkt und konkretisiert.

Zur kompakten Version unseres Leitbilds