Berufsorientierung

Unser Konzept zur ›Berufsorientierung‹, das sich darauf richtet, Schülerinnen und Schülern Zielsetzungen in der Schule, für ihren zukünftigen Lebens­alltag, ihre Ausbildungs­ent­scheidungen und ihren beruflichen Werde­gang zu erleichtern, ist immer dabei, sich den Ve­ränderungen in der Hamburger Schul­land­schaft anzupassen.

Im Mittelpunkt dessen, was das Heilwig Gymnasium unternimmt, steht Hilfe zur Orientierung. Wie aus einem Bau­kasten werden den Schülerinnen und Schülern je nach Alter und Klassen­stufe bis zum 4. Semester der Studienstufe Orientierungs­bausteine angeboten. Sie erhalten auf unter­schiedlichste Weise die Gelegen­heit, sich über ihre eigenen Vor­stellungen und Wünsche, ihre Fähig­keiten, Eignungen und Interessen bewusst Klarheit zu verschaffen. Sie werden darin unterstützt, eigene Ziele zu setzen für ihre schulische Laufbahn, eine spätere Aus­bildung oder Studium und einen möglicherweise anzustrebenden Beruf. Sie sollen wissen, wie sie sich im Dschungel der Informations­angebote zurecht­finden können und nicht zuletzt die Chance haben, sich beraten zu lassen.

An der Durchführung der verschiedenen Schritte sind vor allem die PGW-, Deutsch- und Klassen­lehrer, die Tutoren der Studien­stufe, Lehrer, die als Mentoren agieren, die Koordinatoren für Berufsorientierung, die Beratungs­lehrerin, der Abteilungs­leiter Oberstufe und außen­stehende Fachleute beteiligt. Eltern, Ehemalige und Firmen unterstützen uns in unserer Arbeit, feste Partner­schaften zu Betrieben und anderen Institutionen ergänzen unsere Arbeit, besonders in der Profil­oberstufe. Das Bau­kasten­system enthält bisher folgende Bausteine:

Berufsorientierung am HWG S2 Berufsorientierung am HWG 2012 S2 Anschlusspläne 2012

Für zwei Wochen machen alle Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen ein Praktikum. Es dient dazu, den Alltag in einem Betrieb, an einem konkreten Arbeitsplatz zu erleben, sich vor Ort über betriebliche Strukturen zu informieren, die ganz andere Art von Arbeit in einem Achtstundentag mit den unterschiedlichsten Aufgaben, Möglichkeiten und Zwängen kennen zu lernen, den Unterschied zu schulischem Lernen zu erfassen. Das Praktikum wird im Unterricht vorbereitet. Die Schülerinnen und Schüler lernen, wie man sich bewirbt, vorstellt, können die Kontaktaufnahme zu Verantwortlichen in Betrieben üben. Natürlich setzt das voraus, dass Praktikumplätze nicht von Eltern beschafft werden. Während des Praktikums werden die Schülerinnen und Schüler von einer Lehrkraft besucht; zum Abschluss verfassen sie einen Bericht.

Um sich gut auf das Praktikum einstellen zu können, Ideen für die Bewerbung zu entwickeln, von den Erfahrungen von Mitschülern zu profitieren, wir das Praktikum in Klasse 7 und 8 vorbereitet. Zentrum der Vorbereitung sind Bewerbungsübungen im Unterricht und die Aktion 8 trifft 9. Hier berichten die Schüler nach ihrem Praktikum den nachfolgenden.

Das Praktikum wird im Unterricht konzentriert und systematisch ausgewertet, so dass wir einen guten Blick darauf haben, wie die Qualität des jeweils abgelaufenen Praktikum war, wie zufrieden die Schülerinnen und Schüler waren.