Langstreckenregatta

Zum Abschluss des Monats April gab es noch ein kleineres sportliches Event. Der Ruderkurs des S2 Jahrgangs stellte sich am der Heraus­for­derung einer Lang­strecken­regatta des Hamburger Schüler­ruderverbands im Doppelvierer. Die beiden Mannschaften mussten einigen Widrigkeiten trotzen: Es begann mit einer miesen Skull­attacke von einem anderen Ruderboot, wodurch die kostbare Start­num­mer in der Alster versank. Das Rudern ohne Start­nummer forderte die Stimme des Steuer­manns des Mädchen­boots stark heraus, welcher an jeder offiziellen Stelle die Nummer 43 brüllen musste. Es ging weiter mit Ver­warnungen wegen ver­spätetem Antreten am Start (… aber wenn andere Boote einem den Weg versperren?)

Schwere Arbeit mit Lohn

Zu guter Letzt musste die Wende auf der Alster viel früher eingeleitet werden als angekündigt, woran alleine die Lehrerin Schuld war. Nach einem 2250 m langen Endspurt schmerzen die Unterarme ziemlich. Dies schützt leider nicht davor, das Boot aus dem Wasser tragen und es leider auch noch putzen zu müssen. Ein Doppel­vierer aus Holz ist ca. 11 m lang und wiegt um die 80 kg, die sich nach einem Rennen anfühlen wie 200 kg.

Zur Belohnung gibt es Goldmedaillen, wenn auch die Konkurrenz nicht groß war. Immerhin fuhr das Adlerboot mit Frederik Holstein, Hannes Peper, Henrik Stephan, Linus Ruhnau und Tom Drechsler die zweitschnellste Zeit des Rennens mit 12:18. Das Mädchen­boot mit Jenna Dyrssen, Kira Böhm, Anouk Chimi Wadjou, Lotta Oswald und Constantin Sul als Steuermann folgte dicht mit 14:23.
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